Oktoberfest-Meisterschaft

Nach langer Coronarpause rollt die Kugel jetzt wieder regelmäßig. Damit das gesellige Beisammensein nicht zu kurz kommt, wurde ein Oktoberfest initiiert. Damit es dabei nicht nur fröhlich zuging, wurde eine kleine interne Meisterschaft durchgeführt, die Fritz Eling und Brigitte Tepe für sich entscheiden konnten. Danach gab es bei diversen Getränken oktoberfestmäßig Leberkäse mit den passenden Beilagen (Brezen, Obatzter und von Susanne gemachtem Krausalat. Es war, wie immer, eine schöne, harmonische Veranstaltung.

Internes Vereinsturnier 2021

Am 14.08.21 war es nach langer Coronapause endlich wieder soweit: Das interne Vereinsturnier konnte am 14.08.21 gestartet werden. Der Wettergott war uns auch gesonnen, so dass es zu einem harten, aber immer fairen Wettkampf kam. Während des Wettkampfs konnten wir uns mit dem mitgebrachten Geburtstagskuchen von Hilli stärken, echt lecker. Am Ende konnten sich dann folgende drei Mitspieler gegen die anderen durchsetzen:

Charly (Karl-Friedrich Stenner-Borghoff) wurde Erster

Netti (Jeannette Stindt) belegte den 2. Platz

Jürgen (Jürgen Tepe) errang den 3. Platz

Natürlich wurde auch die berühmte rote Laterne wieder vergeben. Sie ging dieses Mal an unseren ältesten Teilnehmer, Horst Wildförster.

Am Ende waren alle zufrieden, zumal der Tag bei einem gemütlichen Essen, gesponsert von unseren beiden „runden“ Geburtstagskindern, Hilli und Peter, ausklang.

2. Platz beim Heimatpreis der Stadt Hemer

Ein Zuschuss für neue Ideen des Ehrenamts

Im Kulturausschuss werden vier Heimat-Preise für 2020 verliehen. 2500 Euro erhält das Flüchtlingsnetzwerk

Für ihre Vereine haben Giuliana Huck (v.li. Förderverein Kita Sternenburg), Ute Häusl (Flüchtlingsnetzwerk Hemer), Alexander Tüshaus (Wir in Ihmert) und Karl-Friedrich Stenner-Borghoff (Kultur- und Heimatverein Deilinghofen) die Heimat-Preise abgeholt. Bürgermeister Christian Schweitzer und Holm Diekenbrock, Vorsitzender des Kulturausschuss, gratulieren.                                               <b>Hendrik Schulze Zumhülsen</b>

Für ihre Vereine haben Giuliana Huck (v.li. Förderverein Kita Sternenburg), Ute Häusl (Flüchtlingsnetzwerk Hemer), Alexander Tüshaus (Wir in Ihmert) und Karl-Friedrich Stenner-Borghoff (Kultur- und Heimatverein Deilinghofen) die Heimat-Preise abgeholt. Bürgermeister Christian Schweitzer und Holm Diekenbrock, Vorsitzender des Kulturausschuss, gratulieren. 

Coronabedingt mussten sie bis 2021 warten, um den Heimat-Preis der Stadt Hemer für das Jahr 2020 zu erhalten. Bei der Verleihung im Kulturausschuss am Dienstagabend konnten sich dafür aber vier statt drei Preisträger freuen. Der erste Preis in Höhe von 2500 Euro geht an das Flüchtlingsnetzwerk Hemer, den zweiten Preis in Höhe von 1500 Euro kann der Kultur- und Heimatverein Deilinghofen für sich verbuchen. Der dritte Preis sollte eigentlich geteilt werden. Aber das lassen die Förderbedingungen nicht zu. Den dritten Preis in Höhe von 1000 Euro erhält deswegen der Förderverein der Kita Sternenburg für das Projekt der Renaturierung der Tennisplätze, ein Sonderpreis in Höhe von 1000 Euro geht an den Verein „Wir in Ihmert“ und das Projekt „Ihmert Herzsicher“. Kontakt mit Geflüchteten über Whatsapp und Zoom

Was mit dem Preisgeld über 2500 Euro konkret passieren soll, weiß Susanne Spieckermann, Sprecherin des Flüchtlingsnetzwerkes Hemer noch nicht. Dafür müssen noch Absprachen getroffen werden. Sie hat aber schon Ideen, wie das Geld zum Einsatz kommen könnte. Ein Sommerfest der Initiative in einem größeren Rahmen wäre zum Beispiel eine Möglichkeit oder ein Ausbau des Angebots Café International. „Es geht vor allem um das Miteinander mit der Hemeraner Bevölkerung“, sagt Susanne Spieckermann. Ziel der Initiative ist die Integration der Geflüchteten. Auch Ausflüge zum Beispiel zu einem Kletterwald wären eine Möglichkeit, wie das Preisgeld investiert werden könnte. „Über vieles können wir uns aber erst Gedanken machen, wenn die Corona-Krise überstanden ist“, erklärt die Sprecherin der Initiative.

Aktuell sucht das Flüchtlingsnetzwerk Mitstreiter für ein neues Projekt. Über die Videofunktion des Messengerdienstes Whatsapp oder die Videokonferenz Zoom sollen Hemeraner mit Flüchtlingen in Kontakt treten. Durch Corona unterhalten sich, so Spieckermann, viele Asylsuchende in der Regel mit wenigen Menschen außerhalb der eigenen Familie. Auch um die Deutsche Sprache zu erlernen oder zu festigen, wäre ein Gespräch mit Muttersprachlern sinnvoll. „Wenn darüber hinaus auch Freundschaften entstehen, wäre das natürlich toll. Aber es gibt keine Verpflichtungen“, sagt Susanne Spieckermann. Interessierte können sich bei ihr unter 02372/74027 oder beim Fachdienst Asyl und Integration unter 02372/551290 melden.

Beim Preisgeld für den Kultur- und Heimatverein Deilinghofen entscheidet der Vorstand noch, was mit den 1500 Euro geschehen soll. Einige Ideen hat Karl-Friedrich Stenner-Borghoff, Vorsitzender des Vereins, schon. Vorzustellen wäre eine Baumpatenschaft in Deilinghofen. Zudem sind Sitzgelegenheiten am ehemaligen Truppenübungsgelände angedacht. „Die Sitzbänke sind da schon sehr verwittert“, erklärt der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins. Eine schönere Ausstattung für die Ameisen-Gruppe

Auch für das Preisgeld für den Förderverein der Kita Sternenburg ist eine Entscheidung vom Vorstand nötig. Giuliana Huck, zweite Vorsitzende des Vereins, hat aber schon Ideen, wie das Geld eingesetzt werden kann. Erhalten hat der Förderverein den Preis vor allem wegen der Renaturierung der ehemaligen Tennisplätze in der Nähe des Waldkindergartens. Etwa mit der Hälfte des Geldes soll dort ein Kräuter-und Erdbeerfeld entstehen. „Es ist auch wichtig, die Sinne der Kinder anzuregen“, sagt Giuliana Huck. Die andere Hälfte des Geldes soll der Umgestaltung des Außenbereichs für die Ameisengruppe dienen.

Mit dem gemeinsamen Projekt „Ihmert Herzsicher“ des Fördervereins „Feuerwehrfreunde der Löschgruppe Ihmert“ hat sich der Verein „Wir in Ihmert“ um den Heimat-Preis beworben. Deswegen soll auch das Geld in dieses Projekt fließen. Zwei stationäre Defibrillatoren (AED) gibt es schon im Oberdorf am Restaurant Tütebelle und in der Dorfmitte am Ihmerter Dorfladen. Ein mobiler Defibrillator ist auch vorhanden. „Der kann bei Veranstaltungen eingesetzt werden“, beschreibt es Alexander Tüshaus, Vorsitzender des Vereins. Mit dem Geld und vereinseigenen Mitteln soll bald ein dritter stationärer Defibrillator installiert werden. „Der wird wahrscheinlich am Sportplatz Haßberg seinen Platz finden“, erklärt Tüshaus.

Bei der Verleihung im Kulturausschuss fand Bürgermeister Christian Schweitzer lobende Worte für die Gewinner und das Ehrenamt an sich: „Das ist unsere große Stärke in Hemer. Wenn wir das Ehrenamt nicht hätten, müssten wir auf viele wichtige Aspekte verzichten.“ 14 Bewerbungen sind für den Heimat-Preis eingegangen. Ausschuss-Vorsitzender Holm Diekenbrock hofft, dass 2021 ebenso ein „bunter Reigen an Bewerbungen“ eingeht.

Vereinsturnier 2020

Am 05.09.2020 traf sich die Boule-Runde, unter Corona-Bedingungen, zu ihrem jährlichen Vergleichsturnier. Nachdem sich der Himmel am Morgen von seiner schlechtesten Seite zeigte, klarte es dann langsam auf und es wurde sonnig, so dass einem fairen Wettkamp nichts mehr im Wege stand. Insgesamt traten 17 Schweinchenjäger an, die besten „Nerven“ und das beste „Können“ zeigten die drei folgenden Jäger:

Hillrich Fischer belegte Platz 1, Wolfgang Eckert Platz 2, Jeanette Stindt Platz 3

Wir gratulieren ganz herzlich!

Natürlich wurden die drei auch gebührend im Rahmen eines geselligen Abends gefeiert!

Zur Erinnerung an

Gerd Herchenröder

* 31.05.1935           + 17.05.2020

Am 17. Mai verstarb Gerd Herchenröder im Alter von 84 Jahren. Mit ihm verliert Hemer, speziell der Stadtteil Deilinghofen, einen begnadeten Pädagogen und anerkannten Heimatforscher.

Gerd Herchenröder kam 1963 von Bochum nach Deilinghofen und übernahm die Lehrerstelle an der einklassigen Landschule Brockhausen. Nach der Auflösung der Schule wechselte er mit seinen Schülern 1968 an die Deilinghofener Schule, an der er von 1986 bis zu seiner Pensionierung 1999 Konrektor war. Frühere Schülerinnen und Schüler berichten begeistert von seinem lebensnahen Unterricht im Schulhaus und draußen in der Natur und von Wanderungen mit viel Gesang und Gitarrenspiel. Auch nach seiner Pensionierung unterrichtete er noch Eislaufen und gab Schwimmunterricht.

Gerne begleiteten ihn Schülerinnen und Schüler bei seinen Gängen über die Felder auf der Suche nach Artefakten. Nebenberuflich widmete er sich nämlich mit ganzem Herzen der Erforschung der Heimatgeschichte Brockhausens und Deilinghofens. Diese geliebte Tätigkeit spiegelte sich in zahlreichen landeskundlichen Beiträgen wider, die vornehmlich im „Schlüssel“, in den „Hemeraner Schulgeschichte(n)“  oder in dem Buch „Von der Insel zum Felsenmeer. 700 Jahre Deilinghofen“, dessen Mitherausgeber er war, veröffentlicht wurden. Die Bibliographie Hemer nennt seine Autorenschaft 39-mal mit folgenden Schwerpunkten: Deilinghofens und Hemers Funde aus Jungsteinzeit und Bronzezeit, Kalköfen, Eisenverhüttung und Erzgruben, alte Schlackenplätze, Bergbau im Felsenmeer, Landwehren und Wegesperren, frühere Fernwege, Flurnamen, den Brockhauser Hiärkelmai, die Geschichte Deilinghofens. Selbstverständlich dürfen auch die Burg Klusenstein und die schulische Entwicklung nicht fehlen.

Jahrelang arbeitete Gerd Herchenröder als Beisitzer bzw. im Beirat des Bürger- und Heimatvereins Hemer mit. Etliche Male begleitete er mit seinem Gitarrenspiel das Offene Singen in der Museumsvilla. Er zählte im Jahre 2003 zu den Gründungsmitgliedern des Kultur- und Heimatvereins Deilinghofen und gehörte bis 2019 dessen Vorstand als Beisitzer an. Erholung fand er in der grandiosen Naturlandschaft Norwegens.

Seine Forschungsarbeit, seine stets freundliche und bescheidene menschliche Art, seine Stimme und sein Rat fehlen nun, auch seine Anwesenheit bei feierlichen Anlässen.

Gerd Herchenröder bleibt unvergessen!

In dankbarem Gedenken

Bürger- und Heimatverein                                    Kultur- und Heimatverein

Hemer  e. V.                                                              Deilinghofen  e. V.

Holm Diekenbrock                                                  Karl-Friedrich Stenner-Borghoff

Besuch des Weihnachtsmarkts in Soest am 12.12.2019

Als letzte größere Veranstalung des Heimat- und Kulturvereins in diesem Jahr fuhren 46 Personen zum Weihnachtsmarkt nach Soest. Hier wurden drei Gruppen gebildet, die unter sachkundiger Führung den Weihnachtsmarkt erlebten, eingeschlossen leckerer Kostproben. Ein besonderes Highlight war die westfälische Krippenausstellung im Dom St. Patrokli, zunächst sogar mit Orgelmusik. Nach der Führung blieb noch etwas Zeit für einen eigenen Rundgang und kleinere Einkäufe oder auch nur zum Verschnaufen bei einem warmen Getränk. Um 20 Uhr ging es dann im Bus zurück nach Deilinghofen. Schon im Bus wurde mehrfach der Wunsch für eine Wiederholung der Veranstaltung im nächsten Jahr geäußert.

Weihnachtsfeier 2019

Ein ereignisreiches Jahr ging für die IG Boulen mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier zu Ende. Hierbei durfte auch der Kräftevergleich nicht fehlen, allerdings in einem anderen Rahmen als üblich, denn es wurden nicht drei Boulekugeln verwendet, sondern eine Boulekugel, ein Tennisball, ein Golfball sowie 5 Würfel. Bei diesem x-mas Fun-Cup hatte Brigitte Tepe das glückliche Händchen und belegte den 1. Platz, dicht gefolgt von Wolfgang Eckert und Fritz Eling. Die berühmte rote Laterne ging an Helmut Müsse. Danach wurde bei leckerem Essen und diversen Getränken noch ein schöner Resttag verbracht.

Gemütliche Talk-Runde am 27.10.2019 im Martin-Luther-Haus

Mehr als 70 Gäste nahmen an der Veranstaltung unter dem Motto „Alte Gaststätten in Deilinghofen, Dönekes und Spitznamen„ teil. U.a. konnte der ehemalige Stadtdirektor Dieter Voss begrüßt werden. Zunächst erfolgte durch Wolfgang Ebe eine Power-Point-Präsentation der alten Gaststätten in Deilinghofen ab 1890.Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen wurden hauptsächlich von Manfred Karl (Juffi) Artur Ziegenhirt und Fritz Eling alte Dönekes vorgetragen, die für allgemeine Heiterkeit sorgten. Viele Spitznamen wurden erörtert. Die Herkunft bzw. die Ableitung einiger Namen blieb jedoch im Unklaren. Zur Sicherung der Beiträge für die zukünftigen Generationen wurden von Herrn Gerhard Schmidt vom Video-Club Hemer Film- und Tonaufzeichnungen erstellt. Der Vorstand des Kultur- und Heimatvereins bedankt sich bei allen aktiv Beteiligten und ganz besonders bei den Damen, die die leckeren Kuchen gebacken haben.